House of Freedom

Was bisher geschah

Seit ungefähr einem Monat bin ich wieder in Deutschland und es ist schon wieder so viel passiert. Nicht nur in meinem Leben, sondern auch was die Vision angeht, passieren schon Dinge. Aber kurzer Recap für diejenigen, die mich nicht kennen oder nicht wissen, was bei mir in den letzten zwölf Monaten so alles abging. Ich bin Jakob und letztes Jahr im September fing Gott an, mir eine Vision über ein Haus zu geben, das ich bauen soll. Über mehrere Monate kamen immer wieder neue Details dazu und am Ende entstand eine größere Vision über ein Haus der Freiheit. Es wird ein Ort, an dem Menschen für eine Weile leben können, um frei von Medien- und Pornografiesucht zu werden. Es war mir natürlich klar, dass es einige Jahre dauern wird, bis diese Vision Realität werden kann, aber ich wollte trotzdem schon die ersten kleinen Schritte in diese Richtung gehen. Aber zuallererst wollte ich nochmal in mich selbst investieren und bin nach Amerika geflogen, um an der Life School in Santa Cruz teilzunehmen. Es war ein achtwöchiges Jüngerschaftsprogramm über diesen Sommer und es hat mich auf jeden Fall in meiner Beziehung mit Jesus und in meiner Identität gestärkt. Es war auch einfach so eine gute Zeit, da ich neue Leute kennenlernen konnte und vor allem auch die amerikanische Kultur. Und natürlich taten wir eine Menge an Evangelisation und hatten viel Spaß zusammen. Ich denke die Zeit dort hat mich gut auf das vorbereitet was kommt.

Zurück in Deutschland bin ich erstmal umgezogen. Tatsächlich ging es für mich jetzt nach Zwickau, aus beruflichen Gründen, aber je mehr ich in dieser Stadt bin, desto mehr merke ich, dass das jetzt genau der richtige Ort für mich ist. Ich arbeite hier als Softwareentwickler für ein lokales Unternehmen und das sehr gerne. Aber was noch viel wichtiger ist: Über einen Freund habe ich eine Familie kennengelernt, die noch freie Räume in ihrem Haus hatte, und da bin ich jetzt einfach eingezogen. Die Familie Weißbach ist wirklich supernett und Rico und Miriam haben auch vier Kinder, von denen auch noch zwei zu Hause wohnen. Die beiden haben tatsächlich auch einen Dienst gegründet und haben es auf dem Herzen, in junge Erwachsene zu investieren. Ihr Dienst trägt den Namen Lewi Life und sie sind nicht nur hier in Deutschland unterwegs, sondern machen auch Hilfseinsätze in Ecuador. Es wird bestimmt eine richtig gute Zeit, hier zu wohnen. Die beiden sind mir ein großes Vorbild, da sie schon voll in ihrem Dienst stehen und ich in den nächsten Jahren anfange, meinen zu gründen. Ich glaube, man kann viel voneinander lernen. Über das nächste Jahr veranstaltet Lewi Life auch den sogenannten Impact-Kurs. Es geht viel um Persönlichkeit, Glaube und Berufung, und ich habe mich natürlich angemeldet. Für mich startet also ein weiteres Jahr, in dem ich in mich selbst investiere und viel dazulernen darf.

Aber ich versuche momentan auch wieder, in andere Menschen zu investieren. Vielleicht gibt Gott mir ja schon bald ein paar Jünger, die genau mit den Süchten kämpfen, die mir auf dem Herzen liegen. Ich will nicht warten, bis ich einen großen Dienst gegründet habe, sondern im Kleinen anfangen. Aber alles zu seiner Zeit.

Betet gerne, dass ich die richtigen Leute hier in Zwickau kennenlerne und gute Beziehungen mit den Menschen dieser Stadt aufbauen kann. Ich brauche vor allem Leute, die mich auf meinem Weg begleiten und ermutigen. Betet gerne auch, dass ich ein immer tieferes Verständnis von Gottes Liebe zu uns Menschen bekomme. Das ist eines der zentralsten Dinge für meinen Dienst.
Betet auch für die Leute von Lewi Life. Einige fliegen tatsächlich morgen nach Ecuador und am Flughafen Berlin gibt es gerade einige Probleme, weshalb auch Flüge gestrichen werden. Und in Ecuador hat die Regierung die Spritpreise angehoben, was zu einigen Aufständen führen könnte. Betet also gerne für Frieden und Versorgung auf der gesamten Reise.

Das war’s von mir erstmal. Bin gespannt, was in nächster Zeit noch so alles passiert.